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Ortsbeleuchtung

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen 2 Wochen kam es in unsere Einheitsgemeinde gleich 2mal zu nächtlichen Gebäudebränden. Am Osterwochenende ereilte es den Ortsteil Milz und in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag den Ortsteil Westenfeld.

Beide Brände wurden in der Nacht gemeldet und unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus den verschiedensten Ortsteilen wurden zum Einsatz alarmiert und sind ausgerückt.

Durch die vorherrschende Dunkelheit und die fehlende Ortsbeleuchtung kam es in beiden Brandfällen zu deutlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen unsere Einsatzkräfte.

Bei beiden Brandereignissen wurde mir von den Vor-Ort befindlichen Einsatzleitern und auch vielen Kammeraden deutlich gemacht, dass es gerade am Anfang der Einsätze und beim Anfahren der Einsatzkräfte zu enormen Orientierungsschwierigkeiten am Einsatzort kommt und damit im Zweifelsfall zu deutlichem Zeitverlust beim Retten und Bergen sowie beim Anlauf der Löscharbeiten kommt. Ich habe durch meine Anwesenheit bei den Brandfällen selbst miterlebt, dass diese Situation nach meiner Auffassung unhaltbar ist.

Wir gefährden im Zweifelsfall mit dieser Situation Menschenleben!

Ich habe deshalb mit sofortiger Wirkung angeordnet, dass bis auf weiteres alle Ortsbeleuchtungen in unseren Ortsteilen bei Nacht wieder eingeschaltet werden.

Der Schutz von Menschenleben hat und muss oberste Priorität bei unserem Handeln und unseren Entscheidungen genießen.

 

Heiko Bartholomäus

Bürgermeister

Karnevalistische Gemeinsamkeit zum siebten Mal

Erstellt von Kurt Lautensack | | Römhild

Römhild - Am Samstag nach dem 11.11., wenn er nicht gerade selbst auf den Samstag fällt, findet in der Grabfeldstadt Römhild traditionell der närrische Saisonauftakt statt.

Mit Ausnahme des ersten gemeinsamen Karnevalauftakts der fünf Vereine der Stadt Römhild, der 2013 auf dem Marktplatz stattfand, wird vor dem Vereinsheim der Römhilder Karnevalsgesellschaft (RKG) unter großer Zuschauer-Resonanz die Saison eingeläutet. Das war in diesem Jahr ein wenig anders und es wurde auf Umzug und Böllerschüsse verzichtet. Der Grund dafür war, weil gerade an diesem Tag Freude und Trauer eng beieinanderlagen, denn Trauerfeiern in drei Ortsteilen berührten auch die Karnevalsvereine.

Nach dem kurzen Einzug der Prinzengarde mit Standarte und einer Abordnung der Gardemädchen aus Haina, Milz, Gleichamberg und Römhild, begrüßte RKG-Sitzungspräsident Martin Bartholomäus alle Vereine (ohne Elfen) und Saalgäste mit lauten Helau-Rufen. Als neu gewählten Präsidenten der RKG konnte er Lukas Möhring vorstellen. Die Änderungen führten auch dazu, dass das Prinzenpaar weder mit der Kutsche noch mit dem Mercedes, sondern zu Fuß kam. Dabei wurde auch das bis dahin immer streng gehütete Geheimnis gelüftet, wer es denn dieses Jahr sein wird. Es ist seine Hoheit Prinz Robin Werner (seit drei Jahren auch in der Bütt) und Prinzessin Franziska Struck (Trainerin der RKG), die ihr Publikum nach erfolgter Dachreparatur im Sommer „nicht im Regen stehen lassen“ wollten. Dazu gesellte sich vom Schulprinzenpaar der Herzog Bernhard-Schule Prinzessin Paula Roßbach (Hindfeld), die allerdings ohne ihren verhinderten Prinzen Leon Dreßel (Bedheim) auskommen musste.

Wie es Tradition ist, überreichte das vorjährige Prinzenpaar das Zepter an das nun amtierende Paar Robin und Franziska. Nach einer kleinen humorvollen Begrüßungsrede der beiden verabschiedeten sie sich mit „Seid bereit“, worauf im Saal die immer noch nicht verlernte Antwort „Immer bereit“ widerhallte. Schließlich erfolgte die Übergabe der Schlüsselgewalt von der Stadt an das Prinzenpaar und die Vertreter der Vereine. Auch hier waren Bürgermeister Heiko Bartholomäus und sein Stellvertreter verhindert, so dass diese Aufgabe Stadträtin Mandy Matkey übernahm und schließlich die Losung ausgab: „Nieder mit dem Verstand, es lebe der Karneval“. Das war zugleich der Startschuss für die Vertreter der Vereine, Motto und Sitzungstermine zu verkünden.

Zuvor aber stellte Martin Bartholomäus noch die frisch gewählte Präsidentin des Grabfeldkarnevals, Selina Dauer, vor. Die fünf Vereine der Stadt Römhild und weitere fünf der Gemeinde Grabfeld treffen sich im Zwei-Jahres-Rhythmus zu einer gemeinsamen Grabfeldgala. Die 10. Grabfeldgala findet am kommenden Samstag in Berkach beim BCC statt. Dann aber hatten die Vereine das Wort. Vizepräsident Christian Hirn verwies auf die Jubiläumsgala des GKV und verkündete das Gleichamberger Motto “ 25 Johr on Stück, mocht euch net verrückt!“ Den gegenwärtigen Trubel in der Politik zum Anlass genommen, erklärte der Milzer Präsident Steffen Peter für die 58. Saison „Keener wääs wie`s ausgeht“. Macht euch auf was gefasst, meinte der Moderator der Heener Karnevalisten, Jens Spangenberg, denn in Haina heißt es in der 9. Saison „Unterirdisch, Außerirdisch, Überirdisch“.

Die Elfen baten Martin Bartholomäus dem Publikum auszurichten, dass die Sitzungen in dieser Saison ausfallen, aber unter dem Motto „Tanz“ ein bunter Abend veranstaltet wird. Schließlich verkündete der RKG-Präsident Lukas Möhring auf Grund der 30 Jahre Grenzöffnung das Motto: „30 Jahre Mauerfall – 65 Jahre Karneval“. Mit einem stimmungsvollen Bild der Schlüsselübergabe wurde der offizielle Auftakt beendet und passend zur Gemeinschaft der Karnevalsvereine spielte am Nachmittag bei Essen und Trinken zur Unterhaltung die Band „InTakt“.

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