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Ortsbeleuchtung

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen 2 Wochen kam es in unsere Einheitsgemeinde gleich 2mal zu nächtlichen Gebäudebränden. Am Osterwochenende ereilte es den Ortsteil Milz und in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag den Ortsteil Westenfeld.

Beide Brände wurden in der Nacht gemeldet und unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus den verschiedensten Ortsteilen wurden zum Einsatz alarmiert und sind ausgerückt.

Durch die vorherrschende Dunkelheit und die fehlende Ortsbeleuchtung kam es in beiden Brandfällen zu deutlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen unsere Einsatzkräfte.

Bei beiden Brandereignissen wurde mir von den Vor-Ort befindlichen Einsatzleitern und auch vielen Kammeraden deutlich gemacht, dass es gerade am Anfang der Einsätze und beim Anfahren der Einsatzkräfte zu enormen Orientierungsschwierigkeiten am Einsatzort kommt und damit im Zweifelsfall zu deutlichem Zeitverlust beim Retten und Bergen sowie beim Anlauf der Löscharbeiten kommt. Ich habe durch meine Anwesenheit bei den Brandfällen selbst miterlebt, dass diese Situation nach meiner Auffassung unhaltbar ist.

Wir gefährden im Zweifelsfall mit dieser Situation Menschenleben!

Ich habe deshalb mit sofortiger Wirkung angeordnet, dass bis auf weiteres alle Ortsbeleuchtungen in unseren Ortsteilen bei Nacht wieder eingeschaltet werden.

Der Schutz von Menschenleben hat und muss oberste Priorität bei unserem Handeln und unseren Entscheidungen genießen.

 

Heiko Bartholomäus

Bürgermeister

Gelungener Jubiläums-Mix zum Silbernen

Erstellt von Kurt Lautensack | | Gleichamberg

“25 Johr on Stück, mocht euch net verrückt!“, so lautet das Jubiläumsmotto, zu dem sich in dieser Saison der Vorhang im Gleichamberger Kultruhaus hob.

Gleichamberg – Den Auftakt gab’s am Freitag (23.01.) mit der Jubiläumsgala, zu der die Sitzungspräsidenten im Doppelpack, Tino Kraußlach und Thomas Sokolowski, viele Gäste begrüßen durften, nachdem das Karnevalslied „Gleichamberg Helau“ verklungen war. Unter ihnen der Vizepräsident des Landesverbandes Thüringer Karnevalvereine (LTK), Martin Krieg aus der Thüringer Karnevals-Hochburg Wasungen und Römhilds Bürgermeister Heiko Bartholomäus. Dazu die Ehrenpräsidenten des GKV, Arno Schmidt und Günter Both, Selina Dauer als Präsidentin der Grabfeldvereine sowie 13 befreundete Vereine aus Ost und West. Dieses karnevalistische Zusammenwachsen zwischen thüringischen und fränkischen Vereinen könnte durchaus beispielgebend für viele andere Bereiche sein.

Eine solche Jubiläumsgala läuft natürlich etwas anders ab als gewöhnlich und so mussten sich die 38 Gardebeine noch ein wenig gedulden, denn der erste Auftritt galt natürlich dem neu gewählten GKV-Präsidenten, Normen Florschütz, und seiner Laudatio. Für ihn als Hobby-Tischtennisspieler der Bezirksliga hatte Tino Kraußlach noch als besonderes Geschenk, einen eigens von ihm in der Firma gefertigten Tischtennisschläger, gewissermaßen zur Abwehr von „Klatschen“. Doch dann hieß es „Bühne frei“ für Garden und Balletts.

Im atemberaubenden Tempo präsentierte sich die Große Garde des GKV, trainiert von Nicole Schippel–Kühn und Jasmin Dauer, mit dem sie ihren Marsch tänzerisch umsetzte. Überhaupt erstaunt es immer wieder, wie die Bewegungen mit der Musik in Einklang gebracht und choreografisch umgesetzt werden. Da gilt den Trainerinnen und den Mädchen gleichermaßen Anerkennung, denn es stecken Monate des Trainings dahinter. Ebenso toll zeigte sich die Purzelgarde mit ihrem Tanz „Das Paradies hat einen Haken“, einstudiert von Daniela Kaiser, Janet und Pauline Greb. Erstaunlich wie synchron sie bereits tanzen und kleine Hebefiguren kraftvoll bewältigen. Dass der Gardenachwuchs gesichert ist, bewiesen auch die Mädchen der Juniorengarde mit ihren Trainerinnen Kathrin und Ulrike Heusinger. Vor acht Jahren zum ersten Mal als Tanzmariechen aufgetreten und seitdem von Ulrike Heusinger trainiert, zeigte sich Neele Krämer in einem wunderschönen Dirndl mit ebenso gelungener Darbietung.

Natürlich fehlte zwischendurch auch nicht die Bütt oder so manches Zwiegespräch. Die Nachwuchsreihen schlossen Luise Greb und Linus Krämer als „En(g)kel“ und plauderten aus der Schule, während mit Marie Schüler ein echtes Mundarttalent in der Bütt stand. Als „Oma, die wos mitgemocht hot“ griff sie die Erfahrungen ihrer eigenen Oma auf. Wie es Jessica Bartenstein und Laura Pfotenhauer „Am Morgen danach“ ging, als sie nach Silvester dabei waren, als in Gleichamberg „der Berg bebte“, das erzählten sie dem Publikum. Noch einmal in ihre Rolle wie vor 10 Jahren waren die „Gleichberglerchen“ geschlüpft und erinnerten an den Rinderwahn. „Kommst du in die Wechseljahre, wechsel mal den Mann“ dachte sich das Hausfreuen-Quintett mit Sitzungspräsident Tino in ihrer Mitte. Den Schlusspunkt vor der Pause setzte Bertram Dauer als „Alter Kelte“, der bekanntlich einmal im Jahr vom Berg steigt, um zu berichten, was sich in der großen Politik und in den Wohnstuben so getan hat.

Pause war nicht wirklich, denn die wurde für Ehrungen verdienter Karnevalisten genutzt sowie für die Glückwünsche der Vereine zum GKV-Jubiläum. Wer meint, es gäbe nichts zu lachen, der wäre wohl beim Karneval fehl am Platze. Dass gelacht wurde, dafür sorgten die „Zwee Missionare auf Urlaub“, Präsi Normen Florschütz und Vize Christian Hirn oder Sitzungspräsident Thomas Sokolowski mit Bruder Peter, denen die Neuauflage „Spejbl & Hurvinek“ bestens gelungen war. Dazwischen waren „Zwee, die aufmucken“ Dagmar und Jule Frank, die als asiatische Mücke und gemeine Stubenfliege so manchen Schiss bei der Politik, in der Natur oder im Haushalt hinterließen. Und in den früheren Treffpunkt „Konsum“ hatten Heidi, Jenny, Peggy und Susan eingeladen.

Sichtlich Vergnügen bereitete der Showtanz der Garde zu „Mauerfall und Wiedervereinigung“, choreografiert von Louise Bischoff und Sindy Harnisch. Und das Männerballett unter den Fittichen von Ellen Krause und Susan Krämer trat mit gelungenen wechselnden Bildern eine Zeitreise in vergangene Jahre an. Wer kein Sitzfleisch mehr hatte, weil es schon weit nach Mitternacht war, der hat womöglich das Showballett „Mischgemüse“ mit dem „König der Löwen“ verpasst. Mit toller Choreografie und gelungener Show setzte es die Vorstellungen von Stefanie Amrell um, bevor die Akteure ihr Publikum spät in die Nacht entließen. Nicht zu vergessen, die neue Kapelle „Die Urgewaltigen“, das Versorgungsteam und die Männer, die für den richtigen Ton, für Licht und Farben sorgten.

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