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Ortsbeleuchtung

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen 2 Wochen kam es in unsere Einheitsgemeinde gleich 2mal zu nächtlichen Gebäudebränden. Am Osterwochenende ereilte es den Ortsteil Milz und in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag den Ortsteil Westenfeld.

Beide Brände wurden in der Nacht gemeldet und unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus den verschiedensten Ortsteilen wurden zum Einsatz alarmiert und sind ausgerückt.

Durch die vorherrschende Dunkelheit und die fehlende Ortsbeleuchtung kam es in beiden Brandfällen zu deutlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen unsere Einsatzkräfte.

Bei beiden Brandereignissen wurde mir von den Vor-Ort befindlichen Einsatzleitern und auch vielen Kammeraden deutlich gemacht, dass es gerade am Anfang der Einsätze und beim Anfahren der Einsatzkräfte zu enormen Orientierungsschwierigkeiten am Einsatzort kommt und damit im Zweifelsfall zu deutlichem Zeitverlust beim Retten und Bergen sowie beim Anlauf der Löscharbeiten kommt. Ich habe durch meine Anwesenheit bei den Brandfällen selbst miterlebt, dass diese Situation nach meiner Auffassung unhaltbar ist.

Wir gefährden im Zweifelsfall mit dieser Situation Menschenleben!

Ich habe deshalb mit sofortiger Wirkung angeordnet, dass bis auf weiteres alle Ortsbeleuchtungen in unseren Ortsteilen bei Nacht wieder eingeschaltet werden.

Der Schutz von Menschenleben hat und muss oberste Priorität bei unserem Handeln und unseren Entscheidungen genießen.

 

Heiko Bartholomäus

Bürgermeister

Gefiederte Schönheiten und stumme Gesellen bei der Gleichbergschau

Erstellt von Kurt Lautensack | | Simmershausen

Simmershausen – Die Gleichbergschau, die gleichzeitig als Unterlandschau gewertet wird, ist eine kombinierte Schau der stummen Gesellen und der etwas lauteren Gesellschaft der gefiederten Schönheiten. Als Komi-Schau bietet sie für die Rassekaninchen- und Geflügelzüchter eine sehr gute Gelegenheit, ihre züchterischen Ergebnisse zu präsentieren und ihren eigenen Stand innerhalb der Züchtergemeinschaft zu analysieren. Außerdem soll eine solche Ausstellung natürlich auch ihre Bemühungen um den Erhalt der verschiedensten Rassen und Farbenschlägen würdigen. So waren nach den Worten des Vereinsvorsitzenden des T445 Simmershausen, René Zeitz 314 Rassekaninchen und 152 Geflügel unterschiedlicher Rassen zu bewundern.

Anerkennende Worte für die tagtägliche Arbeit der Züchter und ihrer Zuchterfolge gab es vor allem auch durch die anwesenden Gäste, zu denen auch Lothar Schmidtgehörte, Altmeister und Ehrenvorsitzender des Vereins. Henry Worm (MdL, CDU) freute sich vor allem darüber, dass Simmershausen mit zu den aktivsten Vereinen des Landkreises gehört, der dieses Hobby als sinnvolle Freizeitbeschäftigung hochhält. Es sei eben auch immer ein Zeitproblem, da die Kleintierzucht täglichen Einsatz erfordert und es dadurch nicht leicht sei, die Jugend für dieses schöne Hobby zu begeistern. Trotzdem wurde mit Erstaunen festgestellt, dass relativ viele Jugendliche zur Eröffnung anwesend waren. Henry Worm lenkte aber die Gedanken der Anwesenden auch auf den besonderen Tag, an dem vor 30 Jahren die Mauer fiel und auch in der Kleintierzucht damit eine neue Zeit anbrach.

Für Bürgermeister Heiko Bartholomäus, erstmals in Simmershausen dabei, zeigte sich erstaunt über die gute Beteiligung und die Anzahl der ausgestellten Tiere. „Gerade solche Ausstellungen sind wichtig, um das Interesse an der Kleintierzucht aufrechtzuerhalten“, so Bartholomäus. Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Rassekaninchen, Egon Grötenhardt verwies darauf, diese Schau, die gleichzeitig als Unterlandschau angesehen werden kann, unbedingt zu erhalten. Was ihm auffiel, sagte Grötenhardt mit ein wenig Bedauern, dass in zurückliegenden Schauen eine Reihe Landtagsabgeordnete zur Eröffnung vertreten waren, nun aber kreisliche Vertreter fehlen. Einzig Henry Worm, der eigentlich den Nachbar-Wahlkreis vertritt, hält Simmershausen die Treue.

Dass einige Züchter nicht dabei waren, liege wohl auch daran, dass bereits in der nächsten Woche die Kreisschau der Rassekaninchen zusammen mit Sonneberg im Landkreis Sonneberg stattfindet. Dafür zeigte Egon Grötenhardt Verständnis. Außerdem fand zum gleichen Zeitpunkt in der Erfurter Messe die Thüringer Landesschau der Rassegeflügelzüchter statt, an der auch Züchter aus dem Kreis ausstellen, wie Hartmut Kühnhold, Kreisvorsitzender der Rassegeflügel, im Gespräch bestätigte. Trotzdem zeigten sich die Teilnehmer und auch die Mitglieder des Vereins T445 zufrieden mit der Schau, weil auch seit Jahren das Niveau der Ausstellung gehalten werde.

Bereits am Donnerstag waren insgesamt neun Preisrichter aus dem thüringisch-fränkischen Raum dabei, um die Rassekaninchen und Geflügelrassen genau zu bewerten. Dabei ging bei den verschiedensten Rassen um Fellfarbe bzw. Farbkennzeichnungen beim Federvieh, um Größe, Gewicht oder Gesamteindruck u.a.m. 20 Rassekaninchen erhielten die höchste Bewertung „vorzüglich“ und insgesamt erhielten 58 Tiere, darunter 18 Geflügel, die Note „hervorragend“. René Zeitz dankte den Preisrichtern, Züchtern, Sponsoren und natürlich seinen Mitgliedern für ihren Einsatz. Insbesondere den Mitgliedern, die besonders intensiv eingebunden waren wie Helmut Ehrhardt, Gerhard Brehm, Sarah Zeitz, T. Preuß, Erich Kupfer, Sarah Goldschmidt und A. Matzat. Und beim Anblick des Vereinsgeländes, seiner Anlagen und des Ausstellungszeltes wird wohl jedem klar, dass „die Mitglieder mit ganzen Herzen dabei sind“, wie es ihr Vorsitzender formulierte.

 

Ergebnisse der Gleichbergschau Rassekaninchen:

Beste Häsin Jugend- Emily Zeitz (Kleinsilber blau); bester Rammler – Linda Hoffmann (Marburger Feh).

Beste Häsin Erwachsene- Mathias Thoms (Sachsengold),; bester Rammler – Gerald Schromik (Castor Rexe). Kreisverbandsehrenpreise erhielten Egon Grötenhardt (Alaska), Linda Hoffmann (Marburger Feh) und ZG Heybach (Lohkaninchen schwarz).

Beste Tiere Geflügel (Tauben):

Martin Schenk mit Mittelhäuser weiß, Falko Goldschmidt mit Show Racer blau gescheckt, Pirker Straub mit Altenburger Trommeltauben blaufahl mit dunklen Binden.

Kreisverbandsehrenpreise erhielten: Hartmut Kühnhold mit Zwerg Barnefelder schwarz, Robert End mit Niederländische Schönheitstaube blau mit schwarzer Binde.

Darüber wurden bei den Rassekaninchen 13 Gleichbergmeister und bei Geflügel 11 Gleichbergmeister in den verschiedenen Rassen gekürt.

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