Sie befinden sich hier

13.12.2017 09:17

Schneewittchen und eine Spende für die Gleichbergwichtel

Von: Kurt Lautensack

Spendenübergabe an die „Gleichbergwichtel“

Schneewittchen bei den 7 Zwergen

Gleichamberg – Der Nikolaus war traditionsgemäß am Nikolaustag zu den roten, gelben und blauen Gleichbergwichteln in den Kindergarten gekommen, um die gefüllten Nikolaus-Socken den Kindern zu bringen. Eine besondere Überraschung hatte sich der Nikolaus allerdings für die Weihnachtsfeier des Gleichamberger Kindergartens „Gleichbergwichtel“ am Freitag vor dem 2. Advent aufgehoben. Im Auftrag der Vereine hatte er nämlich den Vorsitzenden des Sportvereins TSV 08 Gleichamberg, Arno Schmidt, zu den Gleichbergwichteln geschickt. Und der hatte eine „Riesenspende“ in Höhe von 2420 Euro im Gepäck, die er symbolisch an den Kindergarten übergab.

Die Spende sei ein Geschenk der Gleichamberger Vereine, die auf unterschiedlicher Weise die Einweihungsfeier für die Kirchen- und Friedhofsmauer mitgestalteten. Ob bei der kulturellen Ausgestaltung oder bei der Versorgung der Gäste, Jagdgenossenschaft, Braugemeinde, Gleichberg-Musikanten, Männerchor, Feuerwehr-, Sport- und Karnevalsverein, sie alle waren daran beteiligt. Die Überraschung war gelungen und den Erzieherinnen blieb im Namen der Kinder nur ein großes Dankeschön auszusprechen.

Wie die Spende verwendet werden soll, das konnte die Kindergartenleiterin Dagmar Frank auf Nachfrage so kurzfristig noch gar nicht sagen. Man habe zwar gewusst, dass die Vereine eine Spende im Rahmen der Weihnachtsfeier übergeben wollten, doch die Höhe des Betrages habe alle total überrascht. Die Spende liegt zweckgebunden für die „Gleichbergwichtel“ auf dem Spendenkonto des Kindergartens bei der Stadt Römhild bereit. „Wir werden gemeinsam beraten, Erzieherinnen und Elternaktiv, was wir unbedingt benötigen“, so Frank. Auf dem Spielplatz wäre vielleicht ein neues Spielgerät angebracht und auch andere Dinge seien nicht immer kostengünstig, so dass das von der Stadt nach einem Schlüssel bereitgestellte Geld meist nicht ausreicht. Aber ohne Absprachen wollte sie sich keinesfalls festlegen.

Natürlich blieb es zur Weihnachtsfeier nicht nur bei der Spendenübergabe, denn die Wichtelgruppen hatten für Eltern und Großeltern auch ein kleines Programm vorbereitet. „Januar, Februar, März, April, die Jahresuhr steht niemals still“, sangen die blauen Wichtel und führten so durch das Kindergartenjahr. Als Schneekinder kamen die roten (kleinsten) Wichtel auf die Bühne und die gelben Wichtel waren mit dem Basteln und Werkeln der Geschenke gesanglich beschäftigt. Der Höhepunkt des Nachmittags war natürlich die Aufführung des Märchens „Schneewittchen“ durch Eltern und Erzieherinnen. Ein besonderer Dank galt natürlich dem Elternaktiv und den mitwirkenden Eltern, die sich bei der Gestaltung der Kulissen engagierten, mehrere Wochen geprobt haben oder an der dramaturgischen Umsetzung beteiligt waren. Und für die Kinder ist das Theaterstück ohnehin immer eine ganz spannende Angelegenheit.

Fotos: Kurt Lautensack