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20.08.2016 12:11

Geschenk der Jagdgenossenschaft für die Feuerwehr

Sein 9. Sommerfest startete am ersten August-Wochenende der Feuerwehrverein Eicha auf dem Gelände zwischen Sportplatz und Dorfgemeinschaftshaus.

Von: Kurt Lautensack

Kai Lamping erklärt die neue Technik - Foto: Kurt Lautensack

Nachwuchs Kegelt, hier Alina - Foto: Kurt Lautensack

Neues Notstromagregat - Foto: Kurt Lautensack

Vorführung der Feuerwehrtechnik - Foto: Kurt Lautensack

Eicha – Sie bilden eine Einheit, arbeiten sozusagen Hand in Hand, der Feuerwehrverein mit seinen 21 Mitgliedern und die Freiwillige Feuerwehr Eicha, die natürlich auch alle im Verein integriert sind. Hinzu kommt, dass natürlich auch Familienmitglieder dabei sind, wenn es um die Organisation und Durchführung eines Sommerfestes geht. Denn ohne einen solchen Zusammenhalt, darüber sind sich der Vereinsvorsitzende Andreas Wartus und Wehrführer Tino Baumann einig, wäre ein solches Fest nicht durchzuführen. Es brauche eben viele helfende Hände, von der Herrichtung des Festplatzes über die Versorgung bis hin zu einem unterhaltsamen Programm, so Wartus, der selbst im Ausschankwagen stand. 

Und so startete der Verein am Samstagabend mit Live-Musik mit Maike May aus Bad Königshofen, bevor es am Sonntagvormittag mit einem Gottesdienst und einem Frühschoppen weiterging. Auch musste am Mittag niemand auf Braten und Klöße verzichten, die von einem Gasthaus aus Jüchsen geliefert wurden. Alleine hätten das die Mitglieder nicht schaffen können, so Andreas Wartus, denn die Mitglieder sollen bei aller Unterstützung auch etwas vom Fest haben. Für einige Radfahrer auf der Durchreise war beispielsweise die Kaffeetafel der Frauen und einem leckeren Kuchenangebot sehr willkommen. Aber auch auf Herzhaftes vom Rost brauchte niemand zu verzichten.

Für das Sommerfest hatte die Jagdgenossenschaft Eicha noch ein besonderes Geschenk parat, erklärte Tino Baumann, sehr zur Freude der Feuerwehrkameraden. Stolz konnten nämlich FFw und Verein ein nagelneues Notstromaggregat präsentieren. Mit dem SDMO HX 7500 T verfügt die FFw Eicha nun über ein leistungsstarkes Notstromaggregat. Gerade bei Stromausfall oder Havarien bei schwer zugänglichen Objekten, beim Auspumpen von Kellerräumen o.ä., wird uns der Stromversorger gute Dienste leisten, so Baumann. Die Kosten für dieses Gerät belaufen sich auf 1800 Euro, von denen 1500 Euro von der Jagdgenossenschaft beigesteuert wurden. Die fehlenden 300 Euro legte der Verein drauf. Eine solche großartige Unterstützung, so der Vereinsvorsitzende, verdiene auch ein öffentliches Dankeschön. Schließlich sei die Stadtkasse von Römhild „Null belastet“ worden.

Natürlich wollte man das Sommerfest auch ein wenig zu Werbezwecken für die Arbeit der Feuerwehr nutzen. Deshalb bedankte sich der Wehrführer bei der FFw Römhild und Streufdorf sowie bei Siegfried Tügel von der Feuerwehrhistorik des Feuerwehrvereins Römhild für ihr kommen. Mit Stadtbrandmeister Christian Struck, dem Jugendfeuerwehrwart der Stadt, Christopher Zöller, und mit Kai Lamping, Jugendfeuerwehrwart der FFw Römhild, war eine Führungsspitze mit dem neusten Lösch- und Einsatzfahrzeug des Landkreises angerückt. Interessierten Besuchern erklärte Kai Lamping die Ausrüstung des Fahrzeuges und so manche technische Details. Auch Ortsbrandmeister Sandro Prax von der Gemeinde Straufhain war mit Kameraden und Fahrzeug der FFw Streufdorf nach Eicha gekommen. Mit im Gepäck eine Handspritzpumpe aus dem Jahr 1885, die natürlich bei einer Vorführung zum Einsatz gekommen war. Mit Musik vom „Silberling“ und einem Preiskegeln für Klein und Groß war auch an die Nachmittagsunterhaltung gedacht.

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