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Simmershausen

Chronik (PDF, 25 MB)

Auf der fränkischen Hochebene im flachen Grund der oberen Milz,  südöstlich vom „Großen Gleichberg“ liegt Simmershausen mit seinen 292 Einwohnern. Es wurde 874 als „Sigimareshusun“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Das Ortsbild von Simmershausen zeigt sich uns als das typische fränkische Straßendorf der nachkarvingischen Zeit. Bis heute ist die fränkische Dorfanlage des 9. und 10. Jahrhunderts – rechteckig eingegrenzt und fast in sich geschlossen, im Inneren eine breite Dorfstraße, die ehemals an beiden Seiten durch Torhäuser gesichert war – im wesentlichen erhalten geblieben und führte dazu, dass der Ortskern von der Thüringer Landesverwaltung 1993 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die, auf erhöhter Stelle errichtete Kirche mit ihrer Ummauerung und einem ehemals vorhandenen Wallgraben, der auch als Schutz das Pfarrhaus umschloss, war sogleich wie eine Wehrstätte angelegt und bot den Bewohnern früher die letzte Zuflucht und Verteidigungsmöglichkeit.
Mit den Errungenschaften der Technik kamen die Simmershäuser in Berührung, als 1888 die „Heldburger Bahn“ gebaut wurde, wodurch der Ort einen Bahnhof erhielt.
1994 pachtete der Verein Modellflug-Club „MFC Hildburghausen e.V.“, der 1989 gegründet wurde, den Flugplatz vom Zuchtzentrum Gleichamberg bei Simmershausen. Das Gelände war ein ehemaliger Agrarflugplatz, deshalb hat er eine ideale Start- und Landebahn. Bei schönem Wetter herrscht dort reger Flugbetrieb an den Wochenenden. Wegen der günstigen Lage kommen viele Modellsportler aus der Umgebung.

"Früher und Heute" - Bilder zur Chronik von Simmershausen

Bilder zusammengestellt von Siegfried Erbach

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