Aktuelles zu Veranstaltungen
Veranstaltungskalender
Veranstaltungen im Schloss Glücksburg
Frühlingskonzert zum Frauentag im Museum Schloss Glücksburg Römhild
am Sonntag, 8. März 2026
Pünktlich zum Frauentag, dem 8. März 2026 öffnet das Museum Schloss Glücksburg in Römhild wieder seine Türen um zum Frühlingskonzert in der 20. Konzertsaison im Schloss einzuladen. Beginn ist am Nachmittag um 14:44 Uhr.
Das Museum und die Thüringer Hofmusiker erfüllen sich dieses Jahr einen lange gehegten Wunsch und präsentieren ein echtes Kleinod, die vielleicht reinste Form von Kammermusik: einen LiederNachmittag.
Theresa Steinbach, die junge fränkische Sopranistin, die das Publikum in Römhild schon mehrfach zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat, unternimmt zusammen mit dem Pianisten Ulrich Welsch einen Streifzug durch das Liedschaffen einiger der größten deutschen und amerikanischen Komponisten. Angefangen bei Wolfgang Amadeus Mozart über Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms bis zum Spätromantiker Richard Strauss und seinen universellen Nachfolgern, Leonard Bernstein und Kurt Weill wird in diesem Konzert ein großer Spannungsbogen und eine feine Auswahl von repräsentativen Liedern der jeweiligen Meister dargeboten.
Theresa Steinbach gewann bereits den Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Kunst Liedes im Giullio Perotti Wettbewerb und war Finalistin des Richard Strauss Wettbewerbes in München.
Auch für den versierten Pianisten Ulrich Welsch ist die Liedbegleitung eine große Leidenschaft, Freude und lieb gewonnene Herausforderung, so dass sich das Publikum in Römhild wieder auf ein Konzert der Extraklasse zum internationalen Frauentag freuen kann.
Kartenbestellungen sind wie immer nötig und erwünscht, damit sich das Museumsteam allen organisatorischen Herausforderungen rechtzeitig widmen kann. Und auch wie immer wird nach dem Konzert zum kulinarischen gemeinsamen Ausklang des Nachmittags eingeladen.
Eintrittskarten für das Konzert können ab sofort im Museum (Tel: 036948/88140, E-Mail: museum@stadt-roemhild.de) vorbestellt und per Überweisung erworben werden.
Kreissparkasse Hildburghausen DE 37 84054040 1180007189 oder
Raiffeisenbank Römhild DE 87 79069188 0001159674
Verwendungszweck: Konzert 8. März 2026 um 14:44 Uhr
Nicht verpassen und schon heute im Kalender notieren!
So, 19.04.2026 um 15:00 Uhr: 10. MuseumsCafé mit Mundart und Musik
„Bladd gebabbeld on gsunge”
So, 10.05.2026 um 10:44 Uhr und 14:44 Uhr: Muttertagskonzerte mit den „Thüringer Hofmusikern“
Gäste: Meininger Salonorchester "MELANGE" und Gesangssolisten
Sa, 20.06.2026 um 19:44 Uhr: „Das perfekte Konzert - Ohren- und Gaumenfreuden“
Tatort Meiningen - Eine musikalisch skurrile Cross-Oper,
bzw. die Aufdeckung eines Mordfalles mit Alexandra Wija, Natalia Scherrmann, Heiko Denner, Sebastian Keen
Kerstin Schneider
Museumsleiterin
Museum Schloss Glücksburg
Jeweils am letzten Donnerstag im Januar treffen sich seit über 200 Jahre die Händler und Käufer. Fördernd für die Entwicklung des Handels und die Abhaltung von Märkten war die Anbindung an die alten Handelsstraßen. Es entwickelte sich für den Fernhandel arbeitendes Handwerk. Zu ihnen gehörten die Gerber, die Leineweber, Strumpfwirker und die Töpfer.
Das Marktrecht erhielt die Stadt Römhild im Jahr 1498 vom Kaiser bestätigt, eine rege Handelstätigkeit lässt sich noch früher zurückverfolgen. Die Stadt bot 3 Flächen für die Jahrmärkte und den Wochenmarkt an, so den Marktplatz, den Töpfermarkt und den Viehmarkt. Die Zahl der im 18. Jahrhundert durchgeführten Märkte war beachtlich. So fanden neben den Wochenmärkten allein pro Jahr 8 Jahrmärkte und 4 Viehmärkte statt. Seit 1842 weist Römhild neben der auf 13 gestiegenen Zahl der Viehmärkte noch 2 Wollmärkte auf. Auf den Schafmärkten, welche seit 1840 durchgeführt wurden, waren teilweise bis zu 3.000 Tiere im Angebot. Der Kapitel- und Kirchweihmarkt war in erster Linie der Töpfermarkt. Dieser scheint einer der ältesten zu sein, der sich bis 1450 zurückverfolgen lässt. Jünger jedoch ist der “KALTE MARKT”, der erstmals 1800 abgehalten wurde. Als Kram- und Taubenmarkt ausgewiesen, hat sich gerade dieser, trotz der kalten Jahreszeit in seiner Tradition bis in unsere Gegenwart erhalten. Die Kälte und die frühen Morgenstunden gehören zu den Charakteristiken des traditionellen Marktes, vielleicht sogar zu seinen Reizen. Schon zu nachtdunkler Stunde ist der Markt hell erleuchtet, Musik ist zu hören und es herrscht reges Treiben.
Der “KALTE MARKT” zieht jährlich Tausende Besucher und 200 Händler an. Neben Spielzeug, speziellem Handwerk, Seilerwaren, Korbwaren, Porzellan, Textilien und Erzeugnissen aus Töpferwerkstätten findet der Besucher eine reiche Auswahl an Tauben jeder Art, an Kaninchen und Geflügel. Regen Zuspruch findet alljährlich auch die Ausstellung des Vereins “Rassekaninchen”. Während die Züchter sachkundig die Qualität der angebotenen Tiere prüfen und einen Kauf oder Tausch vereinbaren, bieten die Händler ihre Waren an, auch “alter Trödel” aus Omas Zeiten wird angeboten. Reichlich gesorgt für das leibliche Wohl wird mit Thüringer Rostbratwürsten, Zwiebelkuchen, gegrilltem Geflügel, Eintopfgerichten aus der Gulaschkanone, Grog und Glühwein.
So manches Jahr wurde der “KALTE MARKT” zum nassen Markt, aber das regnerische Wetter konnte die Besucher trotzdem nicht abhalten. Selbstverständlich haben die Römhilder für ihren “Kalten Markt” auch eine Hymne, das Lied vom “Kalte Matt”, welches in den Gassen und Gaststätten gesungen wird, und einen geflügelten Spruch parat
– entweder du erfrierst oder du ersäufst –
Jährlich am letzten Donnerstag des Januars wissen wir es genau, ob es ein kalter oder ein nasser Markt war. Eines wissen wir jedoch heute schon, der “Kalte Markt” wird auch im 21. Jahrhundert weiter Tradition und Anziehungspunkt von Römhild sein.
zum Podcast "Die Geschichte des Kalten Marktes"