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Erstellt von Kurt Lautensack | | Gleichamberg

Erst Kelten-Kaffee, dann kam die Feuerwehr

Der Karneval hat das Grabfeld fest im Griff. Beim GKV war neben zwei Abendsitzungen zum Kelten-Kaffee eingeladen worden.

Gleichamberg – Der Auftakt beim Gleichamberger Karnevalsverein mit der Kelten-Café-Sitzung war vollauf gelungen. Ein voll besetzter Saal, ein gut aufgelegtes Publikum und natürlich Kaffee und Kuchen, bevor es mit der Band „Project 26“ auf der Bühne und im Saal hieß „Stimmung, Gaudi, Fröhlichsein bei Gleichamberg Helau!“. Dazu die geballte Kraft der Kleinen und Großen Garde mit Elferrat, das lässt Feuriges vermuten, denn beide Garden geben einen Vorgeschmack auf ihre getrennten Auftritte. Sie hatten „nach vorn und hinten, nach rechts und links gute Laune“ mitgebracht.   

     Mit ihrem flotten Garde-Marsch setzte dann auch die Kleine Garde der guten Laune ihren Hut auf. Ein Lächeln auf den Gesichtern, auch bei den aktiven Feuerwehrkameraden, zauberten die Mädels der Purzelgarde, als sie mit Martinshorn im Einsatz waren. Sie trotzten gut gelaunt der „Brandgefahr“ und wiederholten gerne den Löschvorgang.  Die großartigen Ideen für beide Garden hatten Daniela Kaiser und Pauline Greb. Zuckerzauber statt Zuckerschock gab’s zudem durch die Kleine Garde für’s Publikum, als sie sich bei ihrem Showtanz im „Karussell der Süßigkeiten“ drehten. Das Karussell ins Laufen gebracht haben Luise Greb und Nele Krämer, die auch die „Zuckerwatte“ selbst schneiderte. Zwischenzeitlich wirbelten die beiden Tanzmariechen Luise Greb und Maxi Schmidt auf der Bühne herum, choreografiert von Jasmin Wachenschwanz. 

     Humorvoll moderiert wurde der „Kelten-Kaffee“ und das Publikum mit Informationen gefüttert von Robin Greger, unterstützt von Thomas Sokolowski. Zwei Programmpunkte sind dabei Tradition, die Laudatio des Präsidenten und der Auftritt des Kelten. Präsident Patrick Schmidt ließ sich dabei vom diesjährigen Motto leiten, als er bei einem kurzen Rückblick auf das Gleichamberger Geschehen u.a. feststellte: „Die Milchkühe sind weg, der Stausee leer und die Jugend muss zum Militär“. Aber, meinte er, „s‘ is wie’s is“. Und da beim alten Kelten die Beine beim Auf- und Abstieg vom Berg nicht mehr so recht mitmachen wollen, schickte er heuer seine Tochter (Jasmin Dauer) als junge Keltin hinab ins Dorf. Natürlich ging es nicht ohne vorher gemeinsam mit dem Textvater Wilfried Schumann das „Keltenlied“ zu singen, in dem es heißt: „Einmal im Jahr steigt der Kelte vom Berg“. Und wie es auch im Text heißt, sieht der Kelte alle Streiche, die so passieren, schaut in die Kneipe und so manches Kämmerlein und wundert sich auch über die Streiche der Politiker. Das Regieren, meinte die Keltin, hätte auch Pippi Langstrumpf übernehmen können, denn sie wollte schon immer „die Welt zurechtmachen, so wie es ihr gefällt“.

     Das war natürlich längst nicht alles, denn da gab’s zum Beispiel „Zwee Ommas un ee Orschkröt“, wie die jungen Hüpfer genannt werden. Sie klärte die Ommas über die neuste Technik und der modernen Sprache auf. Das Schnatterquintett fand sich in der „Kammer des Schreckens“ wieder, als die Kleiderschränke nach etwas Brauchbarem durchsucht wurden. Aber „s’ is wie’s is, sie hat ja nix, sie braucht dringend etwas schick’s“. Bei der Suche musikalisch unterstützt wurde das Frauenquartett von Sebastian Fehd. Die Lachmuskeln ordentlich strapaziert wurden sie in der Sprechstunde der „Gleichbergdoktere“ Teil 1 und 2 mit dem Team um Heidi Schüler. Da bewies bereits der Nachwuchs mit Ida Weigelt und Emmi Schmidt, dass sie das Wartezimmer-Gespräch beherrschten. Im Teil 2 ging es humoristisch betrachtet, buchstäblich an die Eingeweide, schließlich war man beim Arzt. 

     Soll sich der Kreis des karnevalistischen Tanzvergnügens schließen, gehören natürlich die Beine und der Schwung des Gardeballetts dazu. Trainiert von Nicole Schippel-Kühn, unterstützt von Louisa Bischoff und Amelie Krause, machten 26 Beine den Elferrat ganz wuschig. Mit dabei das Männerballett, das Sindy und Jenny Harnisch im Griff haben, das Urlaubsfeeling auf Malle genießt. Den Schlusspunkt setzte das Showballett, einstudiert von Louisa Bischoff, das sein begeisterndes Publikum in „Die magische Welt von Mary Poppins“ entführt. Hahn im Korb war dabei Manuel Both, umgeben von 19 zauberhaften jungen Damen. 

     Nicht unerwähnt bleiben soll die Begrüßung von Ehrengästen, die Ordensverleihung und der Dank an die Männer der Technik, die für den Ton, für Licht und Farbe sorgten, an Ottmar Winkler vom Landgasthaus und an das gesamte Versorgungsteam im Saal. 

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